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Bäume in Darmstadt |
Gehölz-Briefmarken
Die Zapfennuss, verbreitet in Südost-China und in einigen Teilen von Japan, Taiwan, Korea und Vietnam, ist in unseren Breiten nur vereinzelt in Parkanlagen anzutreffen. An Höhe erreicht sie als Baum bis etwa 15 Meter, kommt aber auch als Strauch vor.
Der Anblick ihrer Fiederblätter erinnert zunächst an ein Nussgehölz der Juglans-Gattung; tatsächlich aber stellt die Zapfennuss Platycarya strobilacea eine monotypische Gattung innerhalb der Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae) dar.
Spätestens im Herbst ist die Art an ihren braunfarbenen Fruchtzapfen sofort zu erkennen. Die jungen gelblichen Triebe sind nur anfänglich leicht behaart.
Die wechselständig angeordneten und unpaarig ausfallenenden Fiederblätter können eine Länge zwischen 8 und 40 cm aufweisen. Es sind die 5-17 Blättchen schmal eiförmig, zwischen 4 bis 20 cm lang und ±4cm breit. Im Gegenstz zu dem Endblättchen sind die übrigen Blättchen ungestielt. Das Blättchenende ist spitz bis zugespitzt. Unterseits sind die Blättchen gelegentlich an der Mittelader nur sehr schwach behaart, oberseits nahezu kahl. Die Blattspindel ist später kahl.
Bemerkenswert an der einhäusig veranlagten Zapfennuss ist ihre Blüte. Es beschreiben männliche und weibliche Ähren einen einzigen Blütenstand: Einer gemeinsamen Achse, deren Ende ebenfalls eine Ähre darstellt, entspringen ringsrum steif aufrecht stehende mehrere männliche Ähren. Die mittige Ähre besitzt an der Basis weibliche und im oberen Teil männliche Blüten. Nach der Blüte, etwa im Juni/Juli und nicht zeitgleich an allen Blütenständen, fallen die männlichen Ähren ab; auch von der mittigen Ähre deren oberer männlicher Blütenpart. Der gesamte Baumteller ist sodann übersät mit verblühten, gelb- bis beige-braunfarbenen männlichen Ähren. Es entwickelt sich die verbliebene weibliche Ähre zu einer „Zapfennuss“.
Während der Blüte und kurz danach sind stellenweise noch die Fruchtzapfen des Vorjahres zu beobachten. Es verholzen die dreieckigen, spitz zulaufenden Tragblätter an der Ährenachse, die sodann bei Reife im gleichen Jahr den etwa 6 mm langen, beidseitig geflügelten Samen entlassen. Es sind je Zapfen 70-100 Nussfrüchte möglich.
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